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Vorteile von Microtraining

 

1. Microtraining ist kurz und flexibel

Geschäftsführerin: “15 Minuten sind genug, um spezifisches Wissen zu vermitteln, das für die Arbeit gebraucht wird. Das bedeutet, dass Microtraining in jede Arbeitswoche integriert werden kann und auch Mitarbeiter im Außendienst, die selbstständig arbeiten, mit einbeziehen kann. Ich kann die Häufigkeit, die Terminierung sowie den Inhalt der kurzen Einheiten selbst wählen.”
Beispiel: eine Geschäftsführerin erhält neue Arbeitsvorschriften von der Muttergesellschaft. Es ist unmöglich, die Mitarbeiter dazu zu bewegen, am Nachmittags-Training teilzunehmen. Sie teilt die Vorschriften auf kleine Unterthemen auf und übersetzt diese relevante Aufgaben oder Arbeitsschichten. Zusammen mit den verschiedenen Schichtleitern organisiert sie eine Reihe von Microtraining-Einheiten. In jeder Einheit wird ein Thema besprochen. Während der Einführungs-Einheit geben viele der Mitarbeiter Vorschläge im Hinblick auf den Inhalt der kommenden Einheiten.

 

2. Microtraining erlaubt es Ihnen, Zeit zu sparen

Operator: “Man braucht weniger Zeit, einmal etwas zusammen mit vier Personen zu besprechen, als wenn man dasselbe viermal mit der einzelnen Person bespricht.”
Beispiel: wenn ein Mitarbeiter eine Frage hat, die auch für alle anderen Mitarbeiter interessant sein könnte, organisiert der Vorarbeiter so schnell wie möglich eine Microtraining-Einheit. Die Kollegen kommen oftmals auf intelligente und praktische Antworten. Jedem wird somit deutlich gemacht, wer einem helfen kann.

 

3. Microtraining spart Kosten

Consultant: “Seit wir Microtraining-Einheiten benutzen, um uns mit den Fehlern auseinander zu setzen, die in Gewährleistungsansprüchen genannt wurden, ist die Anzahl der Reklamationen beträchtlich gesunken.”
Beispiel: bei ein paar Projekten sind die Gewährleistungs- und Reparaturkosten bemerkenswert hoch. Der Projektleiter schlägt den Mitarbeitern vor, dass sie ihre eigenen Mobiltelefone benutzen, um Fotos von Situationen zu machen, die zu Reklamationen führen können. Diese Situationen werden dann basierend auf den Fotos in den Microtraining-Einheiten besprochen. Die Mitarbeiter reden über die zu erwarteten entstehenden Kosten eines nicht ausgebesserten Fehlers.

 

4. Microtraining verbessert Kommunikation

Projektleiter: “In den 15 Minuten, die ich meine Mitarbeiter pro Woche sehe, muss ich sie motivieren und, falls nötig, korrigieren. Microtraining gibt Struktur für diese wichtigen Kontakte. Es ist keine einseitige Kommunikation mehr!”
Beispiel: anstatt die Mitarbeiter einmal im Monat anzusprechen, organisiert der Projektleiter einmal pro Woche eine kurze Motivations-Einheit. Dafür verwendet er einen guten Witz, ein Versehen, ein Dilemma oder etwas anderes, das in der letzten Woche passiert ist und verbessert werden könnte. Darauf folgt eine Diskussion. Die Einheit wird mit einer motivierenden Anregung für die kommende Woche abgeschlossen. Während seiner wöchentlichen Projektrunde denkt er sich neue Anregungen für die nächste Woche aus.

 

5. Microtraining verbindet verschiedene Wissensniveaus

HR manager: “Wir kennen alle den neuen Mitarbeiter der noch nicht über das Wissen verfügt, das bei einer spezifischen Aufgabe erforderlich ist. Er oder sie kann perfekt von einem erfahrerenen Kollegen beaufsichtigt werden in kurzen, geplanten Microtraining-Einheiten.”
Beispiel: der Geschäftsführer vereinbart, wer neue Mitarbeiter beaufsichtigen wird und wer dabei assistieren soll. Die neuen Mitarbeiter treffen sich einmal pro Woche mit ihrer Aufsichtsperson und stellen ihre Fragen. Der beaufsichtigende Mitarbeiter wählt Lernpunkte aus dem Trainingsprogramm aus und organisiert eine Reihe von Lerneinheiten. Diese kurzen Einheiten haben eine feste Struktur: Aktiver Start, Demonstration oder Übung, Diskussion und Vereinbarung, wie man weiter vorgehen muss.